Stubenring 5 | 1010 Wien
Tel. +43-1-7140121
Anfragen und Reservierungen:
reservierung@oesterreicherimmak.at
Öffnungszeiten:
Täglich 08.30 bis 01.00 Uhr
Küchenzeiten:
Täglich 08.30 bis 23.30 Uhr

Nach Pflichtschule / Lehre im Hotel-Restaurant "Haberl" in Waidhofen/Th.:

1974 Jungkoch im "Marchfelderhof" in Deutsch Wagram als Saucier und Gardemanager.

1975 Hotel "Sacher" in Wien.

1978 Restaurant "Steirereck" in Wien als Chef de Cuisine.

1988 Das Restaurant Steirereck wurde als erstes Wiener Restaurant von Gault Millaut mit 3 Hauben bewertet und ich zum "Koch des Jahres" gewählt.

1992 Als erstes Restaurant von Österreich vergibt Gault Millaut 4 rote Hauben an die Steirereck-Küche. Zusätzlich 5 Kronen vom "A la Carte Führer".

1993 Bürgermeister Dr. Helmut Zilk überreicht mir den "Goldenen Rathausmann".

Von 1994 bis 2002 Kolumnist im Kurier: "Profitipps für Hobbyköche".

1996 Verleihung des Kulinarischen Preises der europäischen Union ("Prix Culinaire des Régions Européens"). Mein Buch "Geheimnisse aus Küche und Keller" erscheint Ende dieses Jahres.

1997 In diesem Jahr gelang es mir, mein Hobby und meinen Beruf zu kombinieren. Die erste Koch CD-Rom Österreichs mit interaktiven Rezepten und nachvollziehbaren Kochvideos erscheint.

2001 Zum "Koch des Jahrzehnts" gewählt von Gault Millaut.

2002 Nationale Ehren-Trophée von "A la Carte".

2006 Eröffnung des neuen Wiener Hotspots "Österreicher im MAK", in dem ich eine neue und modernisierte Version der Österreichischen Küche in einem zeitgemäßen Kontext präsentiere.

2009 Eröffnung "Österreicher im Wiener Rathauskeller"
Die künstlerische Leitung von "Österreicher im MAK" liegt bei Peter Noever, Direktor MAK. Ausgehend vom Wiener Gasthaus wird Bewährtes mit neuen, zeitgenössischen Ideen angereichert. "Österreicher im MAK" wird international eindeutig, in Verbindung mit österreichischer Lebensqualität, mit Bezug zur Stadt und zum Museum positioniert. In allen Bereichen - Design, Architektur, Name, Logo, Musik sowie im Verhältnis zwischen Küche und Design - kommt diese künstlerische Idee zum Tragen. "Österreicher im MAK" entspricht damit der eindeutigen Positionierung des MAK zwischen Tradition und Experiment

Seine Vorreiterrolle als Kunstinstitution, die Orte neu entdeckt und im Sinne eines holistischen Kunstverständnisses neu interpretiert, hat das MAK bereits mehrfach unter Beweis gestellt: mit dem 1994 gegründeten MAK Center for Art and Architecture in Los Angeles ebenso wie mit der MAK-Expositur Geymüllerschlössel oder dem Projekt CAT - Contemporary Art Tower. Ziel hierbei ist es, den Gefechtsturm Arenbergpark in ein internationales Zentrum für zeitgenössische Kunst zu transformieren und eine "Sammlung des 21. Jahrhunderts" aufzubauen. Das Geburtshaus Josef Hoffmanns in Brtnice, Tschechien, wurde mit Beginn 2006 zum Josef-Hoffmann-Museum - eine gemeinsame Außenstelle des MAK und der Moravská galerie, Brünn. Mit "Österreicher im MAK" erhält diese Strategie der Eroberung von Neuland eine weitere markante Ausformung.

Die Verbindung von Kunst und Alltag ist dem MAK, das seine Aktivität seit seiner Gründung dem Begriff der "Anwendung" verpflichtete, inhärent. Gleichzeitig hat sich das MAK seit seiner Neuorientierung im Jahr 1986 (Übernahme des Hauses durch Peter Noever) einem kontrovers geführten Dialog zwischen Traditionellem und Zeitgenössischem verschrieben. Das Lokalexperiment "Österreicher im MAK" könnte an keinem passenderen Ort stattfinden als im MAK, zu dessen zahlreichen Highlights der angewandten Kunst das Archiv der Kunst und Handwerksbewegung "Wiener Werkstätte", beeindruckende Studiensammlungen zu Glas und Keramik und nicht zuletzt die "Frankfurter Küche" zählen.

"Österreicher im MAK" ist aus der Vision heraus entstanden, einen spannenden Ort neu zu interpretieren. Das von Hermann Czech überzeugend gestaltete und vom Museum wie vom Ring aus zugängliche MAK-Café mit seinem unvergleichlichen Gastgarten hatte an Anziehungskraft verloren. Die Gäste blieben aus. Um den Status als eines der attraktivsten Restaurants Wiens und etablierter Treffpunkt der Wiener Kunst- und Kulturszene zurückzuerobern, musste der Ort umfassend neu belebt werden.
Mit der Architektur wurden eichinger oder knechtl, eines der profiliertesten österreichischen Architektenteams, beauftragt. Der architektonische Entwurf vermittelt ein Wiener Gasthaus gebaut im Jahr 2006, das gleichzeitig im Kontext zu den räumlichen Gegebenheiten des Ringstraßen-Palais-Raumes im MAK die gastronomischen Realitäten von Gasthaus einerseits und Bar andererseits zu einem Gesamtkonzept zusammenführt.

Das ehemalige MAK-Café und nunmehrige "Österreicher im MAK" präsentiert sich völlig neu. Die Architektur hat sich dabei an die klassische Gliederung des Wiener Gasthauses gehalten: Ein Schankbereich - hier im "Österreicher": Die Bar. Ein großes "Gastzimmer" und daran anschließend - im gläsernen Zubau in den Garten hinaus - das "Extrazimmer". Das Extrazimmer ist unterteilt in geradezu "intime Logen", allesamt mit einem freien Blick in den Garten und die Umgebung. Außergewöhnliche Materialien kamen z.B. in der Bespannung der Sitzmöbel im Extrazimmer zum Einsatz. Und: Das Dach des Extrazimmers lässt sich öffnen!

Aus einem "Fenster zum Ring" tritt man auf eine einzigartige, kleine Stahlterrasse, um den "after-work-Drink" und den Blick auf Wiens schönste Prachtstraße zu genießen. Eine Besonderheit ist das Beleuchtungskonzept. Minimalistisch angelegt, wird es jeweils der Tagesstimmung/dem Tageslicht angepasst. Zentrales Element dabei ist ein von der Glasmanufaktur Lobmeyr eigens angefertigter "Flaschenluster", bestehend aus Weinflaschen in einer einzigartigen Konstruktion. Aus dem Flaschenluster heraus entwickelt sich ein "Lichtsegel", das sich der Länge nach durch den prachtvollen Raum des Gastzimmers zieht. Dadurch wird die historische Decke des "Österreicher im MAK" noch stärker als bisher betont und erhält zusätzliche Aufmerksamkeit durch den Gast. Durch die Verwendung von "österreichischer, geräucherter Eiche" (Weitzer Parkett), wird dem Raum geradezu eine "wohlige Wärme" verliehen. Der Barbereich ist in mehrere Einheiten gegliedert und besteht nicht nur - wie sonst meist üblich - aus einer großen Theke, sondern aus mehreren "Bar-Inseln". Dies erlaubt eine größtmögliche Individualität an der Bar, bei der während der Küchenzeiten auch jede Mahlzeit serviert wird. Innerhalb des Barbereichs gibt es noch einen Kaffeehaus-anmutenden Teil - man sitzt hier erhöht auf "Stufen" - der einen großzügigen Überblick über den gesamten Raum erlaubt. Völlig neu ist auch der Eingangsbereich gestaltet, mit Flat-Screens und einem dramaturgischen Hinweis auf den Stil im Innenbereich.

Link zu den Architekten: www.eok.at